4. Fachtagung Geburtshilfe
Perinatale Versorgung von Frauen und ihren Kindern nach Flucht und Migration

Beschreibung und Konzeption

Dieses Jahr widmet sich die 4. Fachtagung Geburtshilfe der Gesundheitsversorgung von Frauen und Kindern nach Flucht und Migration und greift damit ein gesundheitspolitisch brisantes Thema auf. Schwangere und Mütter, die Gewalt und zahlreiche Entbehrungen auf der Flucht erfahren haben und hier mit der Integration in die Gesellschaft konfrontiert sind, bilden eine besonders verletzliche Gruppe. Ihre spezifischen Bedürfnisse müssen ermittelt und mit bedarfsgerechten sowie innovativen Gesundheitsversorgungskonzepten angegangen werden.

Im Zentrum stehen deshalb migrationspolitische Aspekte sowie medizinische und psychologische Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung. Hierzu beleuchten nationale und internationale Referentinnen und Referenten das Tagungsthema aus verschiedenen Perspektiven.

Fachpersonen, die in der Gesundheitsversorgung von Frauen nach Flucht und Migration oder in einer anderen Funktion im Migrationsbereich tätig sind, werden für das Tagungsthema sensibilisiert und gewinnen wertvolle Erkenntnisse für ihre Praxis. Die interprofessionelle Diskussion soll zudem dazu anregen, über innovative und bedarfsgerechte Versorgungsmodelle nachzudenken.

Programm 4. Fachtagung Geburtshilfe «Perinatale Versorgung von Frauen und ihren Kindern nach Flucht und Migration» als PDF herunterladen.

Zielpublikum

Die Tagung richtet sich an Hebammen, Pflegefachpersonen, Ärztinnen und Ärzte, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Fachleute aus dem Bereich der öffentlichen Gesundheit sowie Gesundheitsbehörden.

Titel und Abschluss

Vergabe von Credits und e-log Punkten

Von der SGGG (gynécologie suisse) und der SGPP (Schweizerische Fachgesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie) werden 6 Credits (fachspezifische Kernfortbildung) vergeben.

Die Fachtagung wird vom SHV (Schweizerischer Hebammenverband), vom SBK (Schweizerischer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner) und vom BSS Berufsverband Schweizerischer Still- und Laktationsberaterinnen anerkannt und die Teilnehmenden können 5 e-log Punkte erwerben.

    

Referierende

Referentinnen und Referenten und ihre Themen (in alphabetischer Reihenfolge)

Patrick Bodenmann, Prof., M.D., MSc, Oberarzt
Responsable du Centre des populations vulnérables, Policlinique médicale universitaire (PMU), Chaire de médecine des populations vulnérables (UNIL), Lausanne
Modèle de prise en charge des requérants d’asile dans le canton de Vaud : expériences et apprentissages

Eva Cignacco, PD Dr.
Leiterin angewandte Forschung & Entwicklung Geburtshilfe am Departement Gesundheit, Berner Fachhochschule BFH, Bern
Sexuelle und reproduktive Gesundheitsversorgung von Frauen und ihren Säuglingen in Asylunterkünften in der Schweiz. Ergebnisse der REFUGEE Studie

Mario Gattiker, lic. Iur.
Staatssekretär, Staatssekretariat für Migration, Bern
Aktuelle migrationspolitische Herausforderungen in der Schweiz

Kate Gilmore, PG Com. Dev.
UNO Hochkommissarin, United Nations Organization, Genf
Rights to and through health – and the key role that health professionals can play in upholding human rights

Peter Kaiser , Prof. Dr. med. Dr. phil.
Leiter des Ambulatoriums für Folter- und Kriegsopfer SRK Bern, Professor für Religionswissenschaft Universität Bremen (D), Psychiater, Tropenmediziner (D.T.M.H. Bangkok)
Kultursensibler Umgang mit traumatisierten Frauen

Paola Origlia, MSc in Advanced Clinical Practice
Dozentin Bachelorstudiengang Hebamme am Departement Gesundheit, Berner Fachhochschule BFH, Bern
Barrierefreie Kommunikation in der geburtshilflichen Versorgung allophoner Migratinnen. Ergebnisse der BRIDGE Studie

Grit Vetter, Dr. med.
Kaderärztin Geburtshilfe, Universitätsspital Basel, Frauenklinik, Basel
Medizinische und geburtshilfliche Herausforderungen in der perinatalen Versorgung von Frauen nach Flucht und Migration

Doris Wyssmüller, MScM
Co-Geschäftsleiterin des Vereins Mamamundo, Bern
Mamamundo: Ein Modell zur Geburtsvorbereitung für Migrantinnen

Maria Zemp, Psychotherapeutin
Fachreferentin für Trauma-Arbeit und für Frauengesundheit, Referentin im Auftrag von medica mondiale, Euskirchen (D)
Traumasensitiver Ansatz für Gesundheitsfachpersonen – Podiumsdiskussion

Leitung

Organisation

Berner Fachhochschule
Gesundheit
Geburtshilfe
Murtenstrasse 10
CH-3008 Bern

Telefon +41 31 848 35 80
Mail

Partner



Lindenhofgruppe, Bern




Universitätsspital Basel, Frauenklinik

 

 



Unterstützer

Goldpartner

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Silberpartner

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Staatssekretariat für Migration SEM

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Bronzepartner

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Druckpartner

 

Weitere Unterstützer

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Dr. Dünner AG

 

Kosten

Hebammen und Pflegefachpersonen sowie andere Fachpersonen: 250.-
Ärztinnen und Ärzte: 280.-
Studierende und  IV - Bezüger/innen: 100.-

Durchführung/Kursdaten

Freitag, 15. Juni 2018

Registrierung und Begrüssungskaffee: 8:00-9:00 Uhr
Beginn der Veranstaltung: 9:00 Uhr
Ende der Veranstaltung: 17:10 Uhr

Ort der Veranstaltung

BERNEXPO
Mingerstrasse 6
CH-3014 Bern

Anmeldeschluss

31. 5. 2018

Anmeldung

Link zum Anmeldeformular

Bei Annullierung vor dem 31. Mai 2018 wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 50.– fällig; ab dem 1. Juni 2018 wird der gesamte Betrag fällig.

Weitere Unterlagen

Einladungsflyer zur «4. Fachtagung Geburtshilfe - Perinatale Versorgung von Frauen und ihren Kindern nach Flucht und Migration» 

Code

T-0-106