EQUI – Grademix und Diversität im stabilen Gleichgewicht

Die erfolgreiche Zusammenarbeit von Pflegenden mit unterschiedlichen Qualifikationsstufen (Grades) ist eine Voraussetzung, um eine hohe Qualität in der Patientenversorgung zu gewährleisten. Die Studie «EQUI» der Berner Fachhochschule BFH schafft eine Wissensbasis, die den kompetenzgerechten Einsatz und die erfolgreiche Zusammenarbeit unter Berücksichtigung von Aspekten der Diversität, von Dienstleistungsqualität und Kosten sicherstellen soll.

«EQUI» ist Teil einer Kooperation der Hochschulen Gesundheit in der Schweiz zur Entwicklung eines Kompetenzzentrums gegen den Fachkräftemangel in den Gesundheitsberufen. Verschiedene Standortprojekte erarbeiten dazu Grundlagenwissen und Massnahmen. Die Studie «EQUI» wird in Alters- und Pflegeheimen sowie Organisationen der spitalexternen Pflege in der deutsch- und französischsprachigen Schweiz durchgeführt.

Die Studie «EQUI» hat zum Ziel evidenzbasierte, bedarfsgerechte und umsetzbare Konzepte zu Grademix und Diversitätsmanagement zu entwickeln, welche die Qualitäts- und Kosteneffekte in der ambulanten und stationären Langzeitpflege transparent machen sollen.

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Die Laufzeit der Studie erstreckt sich von 2017 bis 2020 und ist in drei Arbeitspakete unterteilt:
1. Situationsanalyse
2. Konzepte
3. Best Practice Empfehlungen

Situationsanalyse

Die Situationsanalyse wird in zwei Schritten durchgeführt. Im Rahmen einer ersten elektronischen Umfrage werden grob die generellen Aktivitäten im Feld ermittelt und dargestellt. Basierend auf dieser Analyse werden in einer zweiten, gezielten Erhebung in ausgewählten Institutionen und Organisationen vertiefte Daten erhoben, analysiert und beschrieben.

Konzepte

Mittels einer Dokumentenanalyse werden die umgesetzten Konzepte zu Grademix und zum Diversitätsmanagement in der Pflegepraxis gesichtet. Anschliessend werden in ausgewählten Institutionen und Organisationen Interviews durchgeführt. Ziel ist es zu erfahren, wie eine Zusammenarbeit von unterschiedlichen Qualifikationsstufen, Generationen und Kulturen in einem Pflegeteam erfolgreich gelingen kann, um letztlich die Pflege- und Betreuungsqualität auch in Zukunft gewährleisten zu können.

Best Practice Empfehlungen

Das dritte und letzte Arbeitspaket baut auf den Ergebnissen des ersten und zweiten Arbeitspakets auf und wird voraussichtlich anfangs 2019 geplant.