Kundenmagazin FREQUENZ

FREQUENZ 1/2017 - Juni 2017


Liebe Leserinnen, liebe Leser

Die Digitalisierung prägt unsere Gesellschaft auf bemerkenswerte Art und Weise. Sie durchdringt Arbeits-, Konsum- und Lebenswelten. Die Rede ist von E-Banking, E-Commerce, E-Government – oder eben E-Health. E-Health meint, ganz grundsätzlich, den Einsatz digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen. Seine Bedeutung jedoch entfaltet sich darüber hinaus: Aus der Sicht von Verfechterinnen und Verfechtern lassen sich Prozesse effizienter und zielgerichteter gestalten. Weiter verändern sich Konstellation und Kommunikation unter Gesundheitsfachpersonen und mit Patientinnen, Patienten. Derweil ist, so sagen skeptischere Stimmen, die technische Umsetzung herausfordernd und neue kommunikative Kompetenzen müssen eingeübt werden. Im Zusammenhang mit elektronischen Daten stellt sich ausserdem immer die Frage nach dem Datenschutz.

Als Bildungsinstitution, die junge Menschen auf den beruflichen Einstieg ins Gesundheitswesen vorbereitet, ist es unsere Aufgabe, die Zeichen der Zeit zu erkennen. In der vorliegenden «frequenz»-Ausgabe widmen wir uns deshalb verschiedenen Manifestationen von E-Health und stellen die nur dem Anschein nach banale Frage: Alles «E» oder was?
Sie erhalten einen Einblick in das Living-Lab der Berner Fachhochschule, eine Laborlandschaft, in der Studierende und Forschende E-Health-Software austüfteln und erproben. Richtungweisende Entscheide auf politischer Ebene – etwa das Inkrafttreten des Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier – unterstreichen ausserdem, dass E-Health uns alle angeht. Weiter lesen Sie, inwiefern sich die Studierenden am Fachbereich Gesundheit bereits heute mit E-Health auseinandersetzen – und wie eine verstärkte Integration von E-Health in die Lehre künftig aussehen könnte. Ausserdem erfahren Sie, wie Gesundheits-Apps von Fachleuten im Beratungs- und Behandlungsprozess eingesetzt werden.

Bei dieser Gelegenheit danke ich Ihnen für das Ausfüllen der Leserumfrage, die der letzten Ausgabe beigelegt war. Zurzeit werten wir aus, ob wir thematisch, textlich und visuell mit dem «frequenz» an Ihrem Puls sind, liebe Leserinnen und Leser.

Ich wünsche Ihnen ein abwechslungsreiches Leseerlebnis.

Prof. Eugen Mischler
Leiter Fachbereich Gesundheit a. i.

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