Medienmitteilungen

Herzlich willkommen auf der Medienseite des Departements Gesundheit der Berner Fachhochschule. Hier finden Medienschaffende nützliche Informationen und verschiedene Dienstleistungen.

Wir nehmen die Fragen und Anliegen von Medienschaffenden entgegen, öffnen Türen zu direkten Kontakten mit unseren Expertinnen und Experten und bedienen  die Journalistinnen und Journalisten mit Medienmitteilungen und Bildmaterial.

07.02.2018

Stärkung der Psychiatriepflege in der Schweiz

Die Stiftung Lindenhof Bern schafft gemeinsam mit der Berner Fachhochschule Gesundheit die «Lindenhofprofessur für Psychiatriepflege» im ambulanten Setting.

24.10.2017

Von der Aare an den Rhein

In Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum Gesundheit Basel-Stadt bietet die Berner Fachhochschule ab Herbst 2018 in Basel den Bachelorstudiengang Pflege an. Mit diesem erweiterten Studienangebot wird eine Vernetzung zu den Institutionen des Gesundheitswesens der Region Basel hergestellt.

10.10.2017

Dolmetschen als interkulturelle Brücke in der geburtshilflichen Versorgung

Migrantinnen und ihre Familien sind in der Schweiz während der Mutterschaft mehrfach belastet. Sprachliche Barrieren erschweren den Zugang zum Betreuungsangebot und beeinträchtigen eine angemessene Kommunikation mit den Fachpersonen.

Ein Forschungsteam unter der Leitung der Berner Fachhochschule BFH hat mit Migrantinnen, Fachpersonen und Dolmetschenden Interviews durchgeführt und festgestellt, dass interkulturelles Dolmetschen (vor Ort oder per Telefon) hier eine grosse Lücke schliessen kann: Um die Verständigung zu fördern und den Migrantinnen den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu ermöglichen, empfiehlt das Forscherteam, interkulturelles Dolmetschen in den Leistungskatalog der obligatorischen Krankenpflegeversicherung aufzunehmen und in allen Kantonen flächendeckend und sowohl für stationäre wie auch für ambulante Versorgung zur Verfügung zu stellen.

Die Studie wurde von Forscherinnen der Berner Fachhochschule, der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW, des Schweizerischen Hebammenverbands, des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts Swiss TPH und der Organisation Familystart beider Basel erarbeitet. Sie wurde vom Bundesamtes für Gesundheit BAG und der Fachstelle für Rassismusbekämpfung unterstützt.

02.08.2017

Lücken in der Gesundheitsversorgung schwangerer Asylbewerberinnen

Gewalterfahrungen und Entbehrungen auf der Flucht, verbunden mit den gesundheitlichen Herausforderungen einer Schwangerschaft, machen schwangere Frauen und Mütter zu einer besonders verletzlichen Gruppe der Asylsuchenden. Ihre spezifischen Bedürfnisse werden in der hiesigen Gesundheitsversorgung vernachlässigt, lautet die Quintessenz einer Studie der Forschungsabteilung Geburtshilfe der Berner Fachhochschule BFH.

15.03.2017

Häufig und oft nicht erkannt: Psychische Erkrankungen bei Schwangeren und nach der Geburt

Jede 6. Schwangere oder junge Mutter wird in der Schweiz wegen einer psychischen Störung behandelt. Dies zeigt eine epidemiologische Studie der Berner Fachhochschule.

16.7% der Schwangeren und Frauen nach der Geburt sind von psychischen Erkrankungen betroffen. Viele Krankheitsfälle bleiben zudem unerkannt, weil die Betroffenen die Stigmatisierung durch ihre Krankheit befürchten. Die Forschenden der Berner Fachhochschule gehen deshalb davon aus, dass die Häufigkeit psychischer Erkrankungen höher ist als die erhobenen Daten dies zeigen.

Die Forschenden betonen, dass bei der Behandlung die spezifischen Bedürfnisse dieser Frauengruppe, ihrer Kinder und Familien berücksichtigt werden müssen. Denn die Heilungschancen für die meisten Erkrankungen sind gut.

22.02.2017

Ernährung: Ein Dschungel von (Laien-)Wissen und Beratungsangeboten

Das Thema Ernährung ist «en vogue». Selten zuvor hat sich der Einzelne so bewusst mit seiner eigenen Ernährung auseinandergesetzt. Gleichzeitig findet sich Halb- und Laienwissen dazu im Überfluss. Anlässlich des Internationalen Tages der Ernährungsberaterinnen und -berater bietet die Berner Fachhochschule am Informationsabend vom 6. März 2017 einen Einblick in das Bachelorstudium Ernährung und Diätetik sowie in den Beruf.

09.12.2016

Neues Masterstudium Hebamme an der Berner Fachhochschule

Hebammen können ab September 2017 an der Berner Fachhochschule das Studium Master of Science Hebamme absolvieren. Damit startet der erste konsekutive Masterstudiengang für Hebammen in der Deutschschweiz. Das zweistufige Ausbildungssystem (Bachelor und Master) entspricht dem europäischen Standard.

Hebammen sind heute häufig mit komplexen Situationen konfrontiert: Dies etwa, wenn psychische Beeinträchtigungen oder chronische Erkrankungen eine Schwangerschaft und die Zeit nach der Geburt erschweren. Im neuen Master of Science Hebamme werden die Studierenden dazu befähigt, ihre Qualität der Hebammenarbeit weiterzuentwickeln und die Versorgung in komplexen und chronischen Verläufen mitzugestalten. Die Absolventinnen und Absolventen werden in der Lage sein, anspruchsvolle Beratungs- und kontinuierliche Begleitfunktionen zu übernehmen. Das Masterstudium Hebamme baut auf den Kompetenzen des Qualifikationsniveaus des Bachelor of Science auf. Mit der Vertiefung der fachlichen und forschungsmethodischen Kompetenzen werden die Hebammen auf interdisziplinäre Verantwortungsbereiche in Leadership, Management, Lehre und Forschung vorbereitet. Den Absolventinnen und Absolventen steht nach dem Masterabschluss eine wissenschaftliche, klinische oder methodisch-didaktische Weiterqualifikation offen.

Mit dem neuen konsekutiven Master-Studiengang Hebamme schliesst die BFH eine Lücke im Angebot der deutschsprachigen Schweiz. Vorgesehen ist ein Start des Studiengangs ab Herbstsemester 2017 in Kooperation mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW.

15.11.2016

Hautnaher Einblick in die Disziplin Geburtshilfe der Berner Fachhochschule - Entdecken, ausprobieren, informieren: Besuchstag der Disziplin Geburtshilfe

Verschiedene Gebärpositionen ausprobieren oder die Position eines Kindes in der Gebärmutter ertasten - dies und noch viel mehr können Sie am Besuchstag der Disziplin Geburtshilfe der Berner Fachhochschule. Der Besuchstag der Disziplin Geburtshilfe der Berner Fachhochschule BFH vom 18. November 2016 bietet einen Einblick in das Bachelorstudium Hebamme und in die Profession der Hebamme. Dozierende und Studierende präsentieren eine Auswahl an Skills-Trainings des Bachelorstudiums aus den Themenbereichen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Darüber hinaus können Interessierte an einzelnen Stationen das vielfältige Aufgabenspektrum der Hebamme hautnah miterleben, bisweilen gar selbst in die Rolle der Hebamme schlüpfen, indem sie etwa Vitalzeichen des Neugeborenen unmittelbar nach der Geburt beurteilen. Eine Ausstellung präsentiert zudem Ergebnisse aus Forschungsaktivitäten der Geburtshilfe.

Für den Besuchstag ist keine Anmeldung erforderlich. Er findet in den Räumlichkeiten des Fachbereichs Gesundheit der BFH an der Murtenstrasse 10 statt. Von 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr findet ausserdem eine Infoveranstaltung zum Bachelorstudium Hebamme statt. Weitere Informationen und die Anmeldung zur Infoveranstaltung finden Sie auf der Website des Fachbereichs Gesundheit.

25.10.2016

Neue Fachkräfte im Gesundheitswesen

2006 starteten die ersten Bachelorstudierenden in Pflege und Physiotherapie in Bern. Zehn Jahre später entlässt der Fachbereich Gesundheit der Berner Fachhochschule Studierende aus vier Bachelor- und zwei Masterstudiengängen als Fachkräfte in den Arbeitsmarkt.

Am Freitag, 28. Oktober 2016 feiern über 300 Studierende am Fachbereich Gesundheit der Berner Fachhochschule BFH ihren Studienabschluss. Die Fachpersonen sind bereit, in der Pflege, der Physiotherapie, der Ernährung und Diätetik sowie als Hebammen Verantwortung im Gesundheitswesen zu übernehmen.

Seit zehn Jahren bietet die BFH Studiengänge und Berufsausbildungen im Gesundheitswesen an. Im Vergleich zur ersten Abschlussfeier (2009) haben sich 2016 die Abschlüsse im Bachelor- und Masterstudium vervierfacht.

17.06.2016

Für Gesundheit braucht es gleiche Chancen

Armut kann gesundheitliche Probleme verursachen. Erkrankungen können in die Armut führen. Der Zusammenhang zwischen Armut und Gesundheit ist ein gesellschaftlich und politisch relevantes Thema, mit hohem Diskussions- und Handlungsbedarf. Die 2. Nationale Tagung Gesundheit & Armut vom 24. Juni 2016, welche das BFH-Zentrum Soziale Sicherheit mit renommierten Partnern organisiert, greift dieses Thema für die Schweiz erneut auf.

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