Projekte

12. International Symposium on Pediatric Pain 2019 (ISPP)

An diesem internationalen Schmerzsymposium treffen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen sowie Spezialistinnen und Spezialisten aus unterschiedlichen Fachrichtungen des Gesundheitswesens mit dem gemeinsamen Ziel, die Forschung und Behandlung von Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen zu fördern. Das übergeordnete Thema des 12. Symposiums ist «Children and families as partners in pain management».
Projektbeschreibung
Flyer
Meeting des Organisationskomitees mit Prof. Gary Walco

MADRE
Perinatal Mental Health Care in Switzerland: Unraveling the perspectives of affected women and health professionals (MADRE)
Projektleitung: Dr. Anke Berger , PD Dr. Eva Cignacco 
Mitarbeit: Karin Schenk, MSc
Externe Partner: Prof. Dr. med. Sebastian Walther und Dr. med. Ankica Ging, Universitäre Psychiatrische Dienste Bern (UPD), Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Förderung: Stiftung für Pflegewissenschaft Schweiz
Laufzeit: 2018-2020
    Das Ziel dieses qualitativen Projektes wird das Verständnis von individuellen, sozialen und auf das Gesundheitssystem bezogenen Faktoren sein, die für eine adäquate Versorgung von Frauen mit perinatalen psychischen Erkrankungen wichtig sind. Geplant sind strukturierte Interviews mit gesunden, in den vergangenen zwölf Monaten betroffenen Frauen sowie Fokusgruppen mit Health Professionals verschiedener Berufsgruppen, die Frauen in der Perinatalzeit betreuen.
Artikel «Perinatale psychische Gesundheit: Wir setzen Zeichen», erschienen in «frequenz» 2/18, Autorinnen: Dr. nat. Anke Berger, Prof. Dr. habil. Eva Cignacco

MATERNAL OBESITY

Titel: Adipositas in der Schwangerschaft
Projektleitung: Dr. Evelyne Aubry
Mitarbeit: Dr. Stephan Oelhafen
Externe Partner: Prof. Dr. Luigi Raio, Frauenklinik Inselspital, Universität Bern
Förderung: Berner Fachhochschule
Laufzeit: 2016 - 2018
    In diesem Projekt wird die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas in der Schwangerschaft über zehn Jahre in der Schweiz untersucht. Ziel ist es, zu prüfen, ob ein erhöhtes Körpergewicht in der Schwangerschaft ein Risiko für Geburtskomplikationen darstellt. Wir zeigen bei einer Populatuon von adipösen Schwangeren die Vorteile auf, die eine Reduktion des Körpergewichtes vor der Schwangerschaft theoretisch haben könnte. Die Ergebnisse sollen Entscheidungsträger der öffentlichen Gesundheit bei Massnahmen zur Prävention von Übergewicht unterstützen.

PERICARE – Perinatal Care of Refugees

Projektleitung: Prof. Dr. habil. Eva Cignacco
Mitarbeit: Dr. Katharina Pelzelmayer
Externe Partnerinnen und Partner:

Förderung: Berner Fachhochschule (Anschubfinanzierung), Antrag auf Finanzierung durch EU Horizon 2020
Laufzeit: First-stage EU-Projektantrag am 2. Oktober 2018
    Im Projekt PERICARE wird der Zugang asylsuchender Frauen zu perinataler Gesundheitsversorgung in Europa erforscht. Als Leading House bringt die BFH ein internationales Konsortium aus Deutschland, Griechenland und dem Libanon zusammen. Zentraler Aspekt dieses Forschungsvorhabens besteht in der quantitativen Erfassung der Gesundheitsversorgung schwangerer geflüchteter Frauen. Aufgrund der verletzlichen Position schwangerer geflüchteter Frauen ist die qualitative Erhebung ihrer gesundheitsbezogenen Bedürfnisse von besonderer Bedeutung und Dringlichkeit. Als bedürfnis- und anwendungsorientiertes Forschungsprojekt erwarten wir, dass PERICARE eine bedeutende Verbesserung von Angebot und Anwendung perinataler Gesundheitsversorgung in Europa unterstützt.

Substanzmittelscreening zugunsten der mütterlichen und kindlichen Gesundheit

Projektleitung: Prof. Dr. Alexander Grob, Abteilung Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie, Universität Basel & Prof. Dr. Sakari Lemola, Department of Psychology, University of Warwick UK
Mitarbeit als externe Partnerinnen und Partner: Katharina Tritten Schwarz, Master of Public Health, Abteilung Geburtshilfe, Berner Fachhochschule und Yvonne Meyer, Haute Ecole de Santé Vaud, Filière Sage-femme, Haute Ecole Spécialisée de Suisse Occidentale
Förderung: Universität Basel und University of Warwick UK
Laufzeit: September 2017 bis Juli 2018
    Das Ziel der vorliegenden Follow-up-Studie ist es, die Veränderung der Screening- und Beratungspraxis bezüglich Zigaretten- und Alkoholkonsum seit der Einführung einer Praxisguideline im Jahr 2011, die im Jahr 2017 überarbeitet wurde, zu untersuchen. Diese Follow-up-Untersuchung entspricht einer Evaluation dieser Hebammen-Praxisguideline, wobei auch erfragt wird, ob und wie häufig die Hebammen diese Guideline in ihrer Praxis anwenden.

Praxisguideline «Screening und Beratung bei Zigaretten- und Alkoholkonsum vor, während und nach der Schwangerschaft».
Video des Forums Tabakprävention und Behandlung der Tabakabhängigkeit in Gesundheitsinstitutionen Schweiz FTGS


Transition to Home (TtH) after Preterm Birth

Entwicklung und Implementierung eines nachhaltigen, interprofessionellen Modells zur Optimierung der Übergangsversorgung und Unterstützung von Familien mit einem frühgeborenen Kind. Zudem werden Wirksamkeit und Kosteneffektivität überprüft.
Projektbeschreibung

Validation of the Bernese Pain Scale for Neonates (BSN)

Validierung des BSN an einer grossen Stichprobe von Neugeborenen unterschiedlichen Alters. Überprüfung des Einflusses von Kontextfaktoren auf die Schmerzreaktion und Modifizierung des BSN unter Berücksichtigung relevanter Kontextfaktoren.
Projektbeschreibung
Artikel «Individual contextual factors in the validation of the Bernese pain scale for neonates: protocol for a prospective observational study»
Artikel «Schmerzzustände von Neugeborenen zuverlässiger beurteilen», Schenk Karin und Cignacco Müller Eva, erschienen in «Hebamme.ch», 7/8 2016
Artikel «Frühchen sollen weniger leiden», Cignacco Müller Eva, erschienen in «Der Frutigländer» am 14.8.2015
Artikel «Schmerzen bei Neugeborenen: die Geschichte einer Vernachlässigung» Cignacco Müller Eva et al., erschienen in «Hebamme.ch», 7/8 2018