Zulassung und Anmeldung

Das Studium auf Hochschulniveau verbindet Theorie und Praxis: Die Studierenden lernen wissenschaftlich fundiert zu handeln und bearbeiten bereits früh in der Ausbildung typische Problemfälle aus der Praxis.
Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen mit dem Titel Bachelor of Science BFH sind später gefragte Berufsleute.
Der Abschluss ist zugleich Grundlage für mögliche Weiterbildungsstudiengänge oder eine konsekutive Masterausbildung.

Bildungsabschluss

Die Zulassung zu den Bachelorstudiengängen des Fachbereichs Gesundheit der Berner Fachhochschule BFH wird bestimmt durch den Ausbildungsabschluss.
Zugelassen werden Absolventinnen und Absolventen mit folgenden schweizerischen Ausbildungsabschlüssen:

  • Berufsmaturität
  • Fachmaturität (vierjährig)
  • gymnasiale Maturität 
  • spezifischer Abschluss Stufe Höhere Fachschule und Höhere Fachprüfung (Liste)

Grundsätzlich beurteilen wir ausländische Bildungsabschlüsse gemäss den Richtlinien der Rektorenkonferenz der Schweizer Hochschulen resp. der Universität Bern (www.swissuniversities.ch - Anerkennung / Zulassung / Einzelne Länder).

Die Teilzeitstudiengänge Pflege (berufsbegleitend) und Hebamme richten sich an diplomierte Pflegefachpersonen (AKP, PsyKP, KWS, IKP, DN II, HF, für ausländische Bewerbende mit SRK-Anerkennung) oder Fachangestellte Gesundheit oder Betreuung EFZ mit Berufsmaturität.

Pflegepraktikum (Zusatzmodul A)

Vor oder nach der Eignungsabklärung muss bis vor Studienbeginn ein zweimonatiges Pflegepraktikum in einer Institution des Gesundheits- oder Sozialwesens absolviert werden (Ausnahme: FachmaturandInnen Gesundheit und Personen mit einem eidg. Fähigkeitszeugnis Fachangestellte/r Gesundheit und absolvierter Berufsmaturität). Ziel dieses Praktikums ist es, einen Einblick in die Aufgaben und das Umfeld der Gesundheitsberufe zu gewinnen. Es müssen bewusst pflegerische Tätigkeiten wahrgenommen und damit die eigene Belastbarkeit erfahren werden. Dieses unstrukturierte Pflegepraktikum muss in zwei aufeinanderfolgenden Monaten absolviert werden; 40 Arbeitstage  à 8 Stunden netto (Fehl- und Krankheitstage müssen im Praktikum kompensiert / wiederholt werden). Sie sollen erfahren, wie gut oder schlecht Sie mit diesem Umfeld umgehen können, was Ihnen dabei Freude oder Mühe bereitet.

Für die Organisation dieses Praktikumsplatzes sind Sie selbst verantwortlich, die BFH gibt keine Empfehlungen ab. Wir empfehlen Ihnen jedoch, bei Unsicherheit betreffend Praktikumsinhalt sich mit uns in Verbindung zu setzen.

Anforderungen und Zielsetzungen des Vorpraktikums:

Anforderungen-Zusatzmodul_A

Das Zusatzmodul A muss von allen Interessierten bis Woche 35 mittels dem Formular unten nachgewiesen werden.
Bericht Zusatzmodul A

Für bestimmte Berufsausbildungen im Gesundheitswesen kann das Vorpraktikum anerkannt werden. Nachstehende Übersicht informiert über die Anrechnung des Zusatzmoduls A in den einzelnen Studiengängen des Fachbereichs Gesundheit.
Übersicht

Zusatzinformation Pflegepraktikum für das Bachelorstudium Hebamme
Der Fokus kann hier auf dem Kennenlernen der Gesundheitsförderung von Frauen und Kindern aber auch von Krankheit liegen (in einer professionellen Institution).

Berufserfahrung für den verkürzten Studiengang Hebamme BSc für dipl. Pflegefachpersonen
Genaue Informationen zur Berufserfahrung.

Eignungsabklärung

Alle Interessierten, welche die formalen Zulassungsbedingungen erfüllen, durchlaufen eine kostenpflichtige Eignungsabklärung.
Eignungsabklärung

Deutschkenntnisse

Ausländische Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die ihre Ausbildung nicht in deutscher Sprache absolviert haben (während mindestens 3 Jahren), müssen genügende Kenntnisse der deutschen Sprache nachweisen. Wir verlangen das Deutschniveau C1 gemäss dem Profil des europäischen Referenzrahmens. Schweizerinnen und Schweizer aus der Romandie oder dem Tessin müssen kein Deutschdiplom vorweisen.
Weitere Informationen zu den Niveaustufen