Bachelor of Science in Physiotherapie

Physiotherapie ist eine Hochschuldisziplin, die über wissenschaftliche Grundlagen verfügt. Als Profession verlangt sie zugleich eine hohe Handlungskompetenz.

Die Bolognareform gliedert das Studium in zwei Stufen mit einem Bachelor- und einem Masterabschluss. Es baut auf den Vorkenntnissen der Studierenden auf und ist vorwiegend generalistisch ausgerichtet. Ziel ist die Berufsbefähigung der Absolvierenden.

Auf dem Bachelor baut der Masterstudiengang Physiotherapie auf.

Bachelor of Science BFH in Physiotherapie

Wer das Bachelorstudium erfolgreich absolviert, ist berechtigt, den Titel Bachelor of Science BFH in Physiotherapie zu tragen. Das Bachelordiplom ist eidgenössisch anerkannt, europakompatibel und gilt international als Hochschulabschluss.

Verbindung von Wissenschaft und Praxis

Ziel eines Bachelorstudiums ist die Befähigung zur Berufsausübung. Physiotherapie ist Beruf und wissenschaftliche Disziplin zugleich. Professionelle Tätigkeit in der Physiotherapie setzt Wissen und Können, Theorie- und Praxiskompetenz voraus. Diese kann weder nur vor Ort erworben noch ausschliesslich im Hörsaal studiert werden. Es braucht die enge Zusammenarbeit von Theorie und Praxis. Dies ist das Konzept eines Fachhochschul-Bachelors.

Der Bachelor in Physiotherapie erreicht die Berufsbefähigung durch ein auf einander abgestimmtes Miteinander von Praxis- und Theoriestudium. Die theoretische Begründung der Praxis und die Praxistauglichkeit der Theorie sind wichtige Herausforderungen für den Lernprozess.

Problem- und kompetenzorientierte Ausbildung

Physiotherapeutische Tätigkeit bedeutet in erster Linie auch klinisches Entscheiden: Behandlungskonzepte müssen laufend der sich verändernden Situation angepasst werden. Das Umsetzen dieser Konzepte bedingt aber auch eine gute Fach- und Methodenkompetenz. Während des Bachelorstudiums können sich die Studierenden auf die vielfältigen Anforderungen der klinischen Praxis vorbereiten. Bereits früh in der Ausbildung bearbeiten sie typische Problemfälle aus der Praxis. Ein Prüfungssystem, in welchem die Eigenverantwortung und die Reflexion der eigenen Kompetenz eine wichtige Rolle spielen, ermöglichen es den Studierenden, ihre Handlungskompetenz zu erweitern und zu festigen.