André Nyffeler

Action muss sein – auf dem Berg und im Spital


Die Entscheidung für den Pflegeberuf fällte André Nyffeler vor zehn Jahren intuitiv. Damals wie heute will er Menschen unterstützen – dies motivierte den jungen Mann dazu, die Ausbildung zum diplomierten Pflegefachmann anzutreten.

Gute Work-Life-Balance

Flexibilität im Beruf ist für André Nyffeler wichtig. Selten hatte er ein Stellenpensum von mehr als siebzig Prozent inne – seine Hobbies, nämlich Klettern, Skitouren und Bergsteigen stellen einen wichtigen Ausgleich zur Arbeit dar und sind zeitaufwändig. Dahingehend schätzt er die Schichtarbeit, die sein Beruf mit sich bringt. «Sie ermöglicht mir einerseits eine flexible Freizeitgestaltung, die in einem Nine-to-five-Job nicht zu realisieren wäre», nennt André Nyffeler einen Vorzug seines Berufs. Andererseits übernimmt er – beispielsweise während dem Nachtdienst – Verantwortung und hat mehr Entscheidungsspielraum. Für André Nyffeler, den ehemaligen Biologielaboranten, steht fest: Er hat mit «Pflegefachmann» den richtigen Berufsweg eingeschlagen.

Lernen on the job

Angesichts der einnehmenden Freizeitbeschäftigungen ist die pflegerische Weiterbildung während den letzten Jahren, wie er selbst sagt, «auf der Strecke geblieben». Aber stillgestanden ist André Nyffeler mitnichten: Sein Fachwissen vertieft und erweitert der Pflegefachmann laufend on the job im Spital Thun. So betreut er hier etwa die Studierenden während ihrer Praktika. Letzteres birgt für ihn einen besonderen Reiz: «Durch die Studierenden bin ich immer auf dem neusten Stand der Lehre.»

Neues Modell – neue Herausforderungen

Bis Ende März 2018 arbeitete André Nyffeler auf der gemischten Chirurgie im Spital Thun. Seit April arbeitet er in einem flexiblen Modell, in dem er je nach Bedarf monatsweise auf verschiedenen Stationen, vorwiegend in chirurgischen und medizinischen Fachgebieten, tätig ist. Bei Arbeitsantritt wisse er jeweils nicht, was ihn erwarte, und aus vermeintlichen Routinearbeiten können Situationen entstehen, in denen er schnell und richtig handeln müsse. «Aufgrund solcher Augenblicke bin ich gerne Pflegefachmann.»

Wertgeschätzt und respektiert

Als Mann in einem Beruf, der im Volksmund als «Frauenberuf» bezeichnet wird, fühlt sich André Nyffeler von allen Seiten wertgeschätzt und respektiert. «Ich schätze die verschiedenen Sichtweisen und die sachlichen Diskussionen über Probleme und Herausforderungen im Team» erzählt er und ergänzt: Ein gute, sich ergänzende Zusammensetzung des Teams fördere diese.

André Nyffeler

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