FAQ



Gibt es für Bewerberinnen und Bewerber ohne Maturitätsausweis eine Möglichkeit zur Zulassung?

Grundsätzlich ist eine abgeschlossene Berufsmaturität, gymnasiale Maturität oder eine Fachmaturität notwendig. Ebenfalls zugelassen sind Bewerbende mit einem spezifischen Abschluss Stufe höhere Fachschule oder höhere Fachprüfung. Spezialfälle können von der Zulassung «sur dossier» überprüft werden. Dazu ist ab 1. Juli des Jahres der Anmeldung eine formale Anmeldung mit Online-Anmeldeformular notwendig. Für Auskünfte wenden Sie sich bitte an die Infoline.

Welche Voraussetzungen gelten für Bewerberinnen und Bewerber mit ausländischer Vorbildung bezüglich Zulassung?

Grundsätzlich beurteilen wir ausländische Vorbildungen gemäss den Richtlinien von  swissuniversities.

Werden Fachmittelschulausweise durch die Fachhochschule noch anerkannt?

Alle Fachmittelschulabsolventinnen und -absolventen müssen seit 1. Januar 2012 zusätzlich eine Fachmaturität nachweisen können.

Ist eine Berufsmaturität im Bereich «Gesundheit» und «Soziales» oder eine Fachmaturität im Bereich «Gesundheit» oder «Soziale Arbeit» zwingend?

Als Zulassung zur Eignungsabklärung werden eine gymnasiale Maturität, eine Berufs- oder Fachmaturität vorausgesetzt. Die Richtung der Maturität spielt keine Rolle.

Haben Absolvierende der Rudolf Steiner Schule Zugang an die Fachhochschule?

Abschlüsse der Integrativen Mittelschule (IMS F, nach 12 Schuljahren) der Rudolf Steiner Schulen werden nur anerkannt, falls die Schule und der entsprechende Abschluss EDK-anerkannt ist (Schweiz. Konferenz der kant. Erziehungsdirektoren). Gegenwärtig gilt dies nur für die Mittelschulen Regio Jurasüdfuss ROJ (Solothurn). Diese Schule gewährleistet den Zugang an die Eignungsabklärungen der Studiengänge des Departements Gesundheit.

Gibt es ein Teilzeitstudium des verkürzten Bachelor-Studiums Hebamme für dipl. Pflegefachpersonen?

Ja. Seit Februar 2015 wird der «Bachelor Hebamme für diplomierte Pflegefachpersonen» als zweieinhalbjähriges Teilzeitstudium angeboten.

Ist das Bachelor-Studium berufsbegleitend möglich?

Für dipl. Pflegefachpersonen (AKP, PsyKP, KWS, IKP, DN II, HF) wird ein berufsbegleitendes Bachelor-Studium Pflege angeboten. Das Studium dauert zwei Jahre (vier Semester). Seit Februar 2015 wird der «Bachelor Hebamme für dipl. Pflegefachpersonen» als zweieinhalbjähriges Teilzeitstudium angeboten. Die beiden Bachelor-Studiengänge «Physiotherapie» und «Ernährung und Diätetik» können nur als Vollzeitstudium absolviert werden.

Welche Berufserfahrung müssen dipl. Pflegefachpersonen vorweisen, die das verkürzte Bachelor-Studium Hebamme absolvieren wollen?

Diplomierte Pflegefachpersonen müssen bis vor Studienbeginn mindestens 1 Jahr Berufserfahrung als dipl. Pflegefachperson im Akutbereich (das heisst auf Abteilungen mit schnell wechselnden klinischen Situationen) vorweisen können. Anerkannt wird in der Regel die kontinuierliche, hochprozentige Berufstätigkeit in einer medizinischen oder chirurgischen Abteilung einer Zentrumsklinik. Auch die Tätigkeit auf einer Notfall- oder einer Überwachungsstation sowie auf Abteilungen mit Akutsituationen sind anerkannt. Für Erfahrungen, die mehr als 2 Jahre zurück liegen, empfehlen wir frühzeitig die Aufnahme einer mehrmonatigen Tätigkeit in entsprechenden Arbeitsbereichen zu einem hochprozentigen Beschäftigungsgrad, in der Regel von mindestens 80 Prozent.
Genaue Informationen zur Berufserfahrung.

Wird mir von einer vorangehenden Ausbildung, welche auch im medizinischen Bereich absolviert wurde, etwas angerechnet?

Die Anerkennung von Vorleistungen wird geklärt, sobald die Eignungsabklärung durchlaufen und ein Studienplatz zugewiesen ist. Die Studierenden erhalten mit den Unterlagen zum Studienbeginn ein Merkblatt und die Anleitung für die Gesuchseingabe zur Leistungsanerkennung.

Können dipl. Pflegefachpersonen (AKP, PsyKP, KWS, IKP, DN II, HF, ausländische Bewerbende mit SRK-Anerkennung) bereits absolvierte Studienleistungen anrechnen lassen?

Dipl. Pflegefachperson (AKP, PsyKP, KWS, IKP, DN II, HF) und Personen, die über eine Weiterbildung (Erwachsenenbildung, Berufsschullehrer, Pflege, Management, spezifische Zertifikatslehrgänge, exekutive und konsektutive Master-Studiengänge) verfügen, können ein Gesuch um Erlass von Studienleistungen einreichen.

Können bereits absolvierte Studienleistungen angerechnet werden?

Studienleistungen, die an einer anderen Hochschule absolviert und mit ECTS-Credits belegt sind, können auf Gesuch hin an das Studium im Departement Gesundheit angerechnet werden. Die Bewerbenden erhalten mit den Unterlagen zum Studienbeginn ein Merkblatt und die Anleitung für die Gesuchseingabe zur Leistungsanerkennung. Das Gesuch zur Anerkennung der Vorleistungen wird in der Regel einmalig für das gesamte Studium gestellt.

Werden einer diplomierten Pflegefachperson (BSc, HF und Vorgängerschulen), die das verkürzte Teilzeitstudium Hebamme absolvieren will, Vorleistungen angerechnet?

Aus der Pflegeausbildung (BSc, HF und Vorgängerschulen) werden standardmässig 60 ECTS-Credits anerkannt. Zusätzlich wird im Einzelfall geprüft, ob weitere Module aus bereits erbrachten Studienleistungen anerkannt werden können.

Wird einer diplomierten Pflegefachperson (HF und Vorgängerschulen), die das berufsbegleitende Bachelor-Studium Pflege absolvieren will, Vorleistungen angerechnet?
Aus der Pflegeausbildung (HF und Vorgängerschulen) werden standardmässig 90 ECTS-Credits anerkannt. Zusätzlich wird im Einzelfall geprüft, ob weitere Module aus bereits erbrachten Studienleistungen anerkannt werden können.

Sprachnachweis bei nicht deutschsprachigen Personen

Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die ihre Ausbildung nicht in deutscher Sprache absolviert haben (während mindestens 3 Jahren), müssen genügende Kenntnisse der deutschen Sprache nachweisen. Das Departement Gesundheit der Berner Fachhochschule verlangt das Deutschniveau C1 gemäss dem Profil des europäischen Referenzrahmens. Schweizerinnen und Schweizer aus der Romandie oder Tessin müssen kein Deutschdiplom vorweisen.
Weitere Informationen zu den Niveaustufen finden Sie unter folgendem Link: Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen.

Übersetzungen bei einzureichenden Dokumenten

Studienbewerberinnen und Studienbewerber, welche ihre Ausbildungsdokumente (Diplome, Zertifikate) nicht in deutscher, französischer, italienischer oder englischer Sprache einreichen können, lassen diese in eine genannte Sprache, vorzugsweise in Deutsch, übersetzen. Alle Dokumente müssen mit Beglaubigung übersetzt werden. Originaldiplome werden anlässlich der Eignungsabklärung geprüft.

Sind Englischkenntnisse notwendig für die Bachelor-Studiengänge?

Gute Englischkenntnisse werden für die Aufnahme und Bewältigung der Bachelor-Studiengänge vorausgesetzt. Wurde im Rahmen des Mittelschulabschlusses kein Englisch belegt, empfehlen wir das Niveau First Certificate (Niveau B2).

Sind Lateinkenntnisse notwendig für die Bachelor-Studiengänge?

Nein, Lateinkenntnisse sind nicht notwendig, aber von Vorteil.

Wie läuft das Zulassungsverfahren ab?

Die Studierendenadministration prüft das Anmeldedossier. Falls die Zulassungsbedingungen erfüllt sind, wird der/die Bewerbende an die Eignungsabklärung eingeladen. Bei erfolgreich absolvierter Eignungsabklärung wird dem/der Bewerdenden ein Studienplatz zugewiesen.

Wie oft findet die Eignungsabklärung statt?

Die Eignungsabklärungen finden für alle Bachelor-Studiengänge einmal im Jahr statt. Das Datum für den jeweiligen Studiengang wird an der Infoveranstaltung und auf der Website bekanntgegeben.

Kann man sich für mehrere Studiengänge im selben Jahr anmelden?

Ja. Die Eignungsabklärung wird dementsprechend doppelt/mehrfach durchlaufen und die Kosten werden doppelt/mehrfach verrechnet. Dies gilt auch für die Anmeldegebühr.

Kann die Eignungsabklärung wiederholt werden?

Ja, sie kann wiederholt werden. Es wird nicht die bessere Punktzahl berücksichtigt. Die Resultate von früher absolvierten Eignungsabklärungen werden nicht berücksichtigt. Massgebend ist das Resultat der aktuellen Eignungsabklärung.

Gibt es ein Verschiebungsdatum?

Nein, wenn der Termin nicht wahrgenommen werden kann, ist die nächste Möglichkeit im darauf folgenden Jahr.

Wird die Eignungsabklärung auch in anderen Sprachen als Deutsch durchgeführt?

Nein. An der Berner Fachhochschule wird die Eignungsabklärung ausschliesslich in deutscher Sprache durchgeführt. Die Unterrichtssprache ist Hochdeutsch. Für Fragen zur Eignungsabklärung für fremdsprachige Bewerberinnen und Bewerber wenden Sie sich bitte direkt an die Zulassung.

Inhalt und Vorbereitung der Eignungsabklärung

Informationen zur Eignungsabklärung

Wieviel kostet das Eignungsabklärungsverfahren?

Die Anmeldegebühr beträgt CHF 100.- und ist aufgrund der Dossierprüfung in jedem Fall zu entrichten, die Teilnahme an der Eignungsabklärung kostet CHF 200.-.

Welche Fächer, welches Wissen auf welchem Niveau werden an der Eignungsabklärung abgefragt?

Informationen zur Eignungsabklärung

Was passiert, wenn sich mehr Bewerberinnen und Bewerber anmelden, als Studienplätze vorhanden sind?

Es wird eine Rangliste mit den Resultaten der Eignungsabklärung erstellt. Die Studienplätze werden aufgrund der Platzierung auf der Rangliste zugewiesen (Numerus Clausus).

Ist es möglich, den Eignungsabklärungsprozess zu durchlaufen, aber erst im Jahr darauf mit dem Studium zu beginnen?

Nein. Die Eignungsabklärung ist im Jahr des geplanten Studienbeginns zu durchlaufen.

Können die Termine für die Eignungsabklärung verschoben werden?

Nein, die Termine können nicht verschoben werden. Das Aufgebot erfolgt durch die Studienadministration.

Wie viele Studienplätze gibt es pro Jahr?

Die Studienplatzbeschränkung unterliegt dem Beschluss des Regierungsrates des Kantons Bern und wird jährlich neu festgelegt. Die Richtwerte der Studienplätze sind:

  • Ernährung und Diätetik: 60
  • Hebamme (Vollzeitstudium, Teilzeitstudium): 70
  • Pflege (Vollzeitstudium, berufsbegleitendes Studium, Teilzeitstudium): 138
  • Physiotherapie: Standort Bern: 51, Standort Basel: 51