Programmhinweis: Folgen des steigenden Fleischkonsums

09.06.10

Donnerstag 10. Juni 2010, 20.03–21.00 Uhr, DRS1
Wiederholung am 11. Juni 15–16 Uhr auf DRS2

Der Fleischkonsum steigt weltweit. Das wird immer mehr zum Problem. Laut der UNO verursacht die damit verbundene Viehhaltung einen beachtlichen Teil der schädlichen Treibhausgase. Der Ressourcenverbrauch ist enorm: Ein Kilo Fleisch benötigt für seine Herstellung etwa zehn Mal mehr Land als die Produktion von einem Kilo pflanzlicher Nahrung. In Industrie- und Schwellenländern reicht das Land nicht mehr aus, um dasFutter fürs Vieh herzustellen. Man weicht in Entwicklungsländer aus, wo riesige Monokulturen entstehen. Auf Kosten der dortigen Kleinbauern, die ihr Land verlieren und auf Kosten der Umwelt.

Als Expertin befragt wurde u.a. Prof. Sandra Jent, Dozentin im Studiengang Ernährung und Diätetik am Fachbereich Gesundheit der Berner Fachhochschule.